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Mitglieder

Für alle, die es noch nicht wissen: DER FÖRDERVEREIN UNABHÄNGIGER CREATIVER KÜNSTE E.V. KÄMPFT UMS ÜBERLEBEN!

Natürlich könnten wir auch von der Satzung Gebrauch machen, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und eine Sonderumlage beschließen… Warum tun wir das nicht? Ganz einfach:

Wir wissen, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit unserer Mitglieder sehr unterschiedlich ist. Wir wollen deshalb nicht alle „über den gleichen Kamm scheren“ und appellieren an jeden Einzelnen von Euch das zu geben, was er persönlich leisten kann. Wir verlassen uns auf Euch und darauf, dass es Euch nicht egal ist, dass die Aschaffenburger Szene Gefahr läuft, vor den allgegenwärtigen Altersheimen und Mitbürgern mit übersteigertem Ruhebedürfnis zu kapitulieren.

WENN DER F.u.c.K. e.V. AUFGEBEN MUSS, WIRD ES NICHT LANGE DAUERN, BIS ES IN DER INNENSTADT KEINE „HOT-SPOTS“ FÜR KUNST, KULTUR UND PARTYS MEHR GIBT (es gab bereits einen Antrag im Stadtrat alle Gaststättenkonzessionen am Rossmarkt auslaufen zu lassen!).

Gebt Euch JETZT einen Ruck, zeigt Flagge und schaut in Euere Geldbörse und/oder auf Euer Konto. Spendet das, was Ihr entbehren könnt und helft mit, die Aschaffenburger Szene am Leben zu erhalten.

Wir versichern Euch, dass jeder Euro ausgegeben wird, um die Vereinsziele zu erreichen! Vielen Dank.

Eure F.u.c.K.erinnen und F.u.c.K.er

Spendenkonto:

Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V.,
Sparkasse Aschaffenburg,
Konto: 110 097 01,
Bankleitzahl: 795 500 00


F.u.c.K. e.V. vor dem Ende?

Wie die Meisten wissen, haben wir arge Probleme mit unserem Vereinsheim. Hintergrundinformationen und Perspektiven, wie es weiter geht, folgen. Zur vereinsinternen Diskussion wird hiermit aufgefordert. Als Einstieg für Euch soll der Artikel im Juli-Frizz aufzeigen, was aktuell los ist...



F.u.c.K. e.V. vor dem Ende?
Seit Mai ist die Zukunft des Vereins und der "Unsagbar" ungewiss

Was war da jetzt eigentlich los? Die Gerüchgteküche brodelt, die Meinungen gehen auseinander. Zum Hintergrund. In der Nacht zum 16.05. gab es eine Drogen-Razzia im Vereinsheim des F.u.c.K. e.V., der Unsagbar. Das traurige Ergebnis: bei drei Personen wurde der Besitz von illegalen Substanzen festgestellt. Seitdem regiert Stille in einer von Aschaffenburgs kultigsten Locations, in der schon mal gerne bis zum Morgengrauen gefeiert wird.

Aber was ist der F.u.c.K. e.V. eigentlich genau? 2.500 registrierte Mitglieder zählt der Verein unabhängiger creativer Künste, der seit seiner Gründung im letzten Jahr (Anm.: Gründungszeitpunkt ist Ende August 2007) mit einer Reihe von kulturellen Veranstaltungen, Literaturlesungen, Ausstellungen und Konzerten aller Art, aber auch mit respektablen Partys, etwa auch auf der Määkuh, von sich reden gemacht hat. Auch hat man noch spät in der Nacht jemanden getroffen, den man kannte, und hat locker mit ihm ein Bier trinken können. Aktivitäten, die einer selbst ernannten Kulturstadt eigentlich gut zu Gesicht stehen. Alles finanziert aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Eine blühende Alternativkultur auf dem Wege zu einer kreativen Ausdrucksmöglichkeit.

Und nun soll also Schluss sein? Ein illegaler Drogenbesitz bei Mitgliedern kann selbstverständlich nicht toleriert werden und wurde in Form eines deutlichen Appells innerhalb einer Rundmail an die einzelnen Mitglieder verschickt. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Mitbringen von Drogen in die Unsagbar zum Ausschluss aus dem Verein führen kann.

Zwar gab es bereits in der Vergangenheit Beschwerden von Seiten eines angrenzenden Nachbarn, die aber bisher immer zu einer friedlichen Lösung mit allen Parteien geführt haben.

Die Mitglieder und Betreiber des F.u.c.K. e.V. betonen, dass es sich um einen friedlichen Verein handelt, bei dem am Wochenende vielleicht gerne mal etwas länger gefeiert wird, der sich aber an die Bedingungen des Ordnungsamtes gehalten hat. Bis eben zu dem Vorfall in der besagten Nacht im Mai.

Der Verein hat durch die Vielzahl der Mitglieder den Rückhalt, den er gerade dringend braucht. Ein kleines Beispiel ziviler Courage, die zu allen Zeiten erforderlich war und ist, um den Kulturbegriff einer Gesellschaft nicht im Althergebrachten verharren zu lassen sondern kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Das Ordnungsamt hat das Vereinsheim nun unter Beobachtung, der Verein bleibt bestehen. Wir halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden, wie es weiter geht und freuen uns über Hintergrundinfos und Meinungen zum Thema. Über Post an info@frizz-ab.de freuen wir uns jederzeit.

(Quelle: FRIZZ Das Magazin 7.2009 EMM/DC)

Anmerkung: Zeigt Flagge und nutzt die Möglichkeit, Eure Sicht der Dinge an die Redaktion des FRIZZ zu senden. Ihr könnt damit zeigen, dass unser Verein lebt, sich nicht unterkriegen lässt und dass es mehr bedarf, Alternativkultur in Aschaffenburg zu unterdrücken, als aus fadenscheinigen Begründungen heraus, Versammlungsorte zu schließen!

Mitgliederversammlung
Party

Der F.u.c.K. e.V. weiß, was er seinen Mitgliedern schuldig ist. Während die Jahreshauptversammlungen der meisten Vereine eine ziemlich "dröge" Angelegenheit sind, hat der Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V. es zu seiner ersten Generalversammlung richtig "krachen" lassen.

Ca. dreihundert Mitglieder verwandelten die Määhkuh gestern Nacht in ein schwimmendes Vereinsheim und bewiesen wieder eindrucksvoll, dass es in Aschaffenburg eine Club-Kultur außerhalb der ausgetretenen Gastronomiepfade gibt.

Rock statt Elektronik: Auftritt unter Freunden
Medienecho

Musik: Förderverein creativer Künstler organisiert sein erstes Konzert - Dirty Diary und Utopia Bay im Colos-Saal

Bislang hat sich der Förderverein unabhängiger creativer Künstler (F.u.c.K.) mit elektronischen Klängen und wilden Partys in der Unsagbar einen Namen gemacht. Am Freitag zeigte die Organisation mit einem Doppelkonzert von Dirty Diary und Utopia Bay im Colos-Saal, dass sie nicht nur raven, sondern auch rocken kann...


Dirty Diary


Utopia Bay

F.u.c.K.tronik 2008 Final Party
Party

Madniel ist Aschaffenburgs bester Plattenkünstler
Förderverein präsentierte die Sieger des DJ-Wettbewerbs im Colos-Saal

Wuchtige Bässe füllen den Raum. Auf der Bühne ein schlichtes Pult und dahinter ein Diskjockey, der seine Vinylplatten durch die Luft wirbeln lässt und in schneller Folge auf die beiden Plattenspieler verteilt. Kopfhörer an einem Ohr und virtuoses Bedienen von Knöpfen und Reglern. Im Saal spenden tanzende Menschen bei gelungenen Tempowechseln und Passagen frenetischen Applaus. Die Stimmung im Colos-Saal hätte kaum besser sein können, als an diesem Mittwochabend im Juli.

Der Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V. präsentierte am vergangenen Mittwoch die Sieger des diesjährigen DJ-Contest auf einer großen Party in Aschaffenburgs bekanntestem Musikclub...

Madniel

F.u.c.K. im FRIZZ


Wir sind 1000 Leute

Der Name mag für den einen oder anderen anfangs eine etwas abschreckende Wirkung haben, doch Provokation war schon immer ein wirksames Mittel, um Aufmerksamkeit zu erregen. Und F.u.c.K. steht in diesem Fall für die Förderung unabhängiger creativer Künste. Ja richtig, und das wird mit “c” geschrieben, denn es geht um schaffende Künste, um Eigeninitiative und um die Selbstgestaltung des eigenen Umfelds, also die Kultur...

MaFia in der Ex-unsagbar - Literaturabend mit Heidi und Katharina Gebhardt

Foto: Stefan Cling

Gespannte Stille, aufmerksame Gesichter und ab und zu ein kleiner Lacher. Das Publikum, das sich am vergangenen Sonntag auf Einladung des Fördervereins unabhängiger creativer Künste e.V. im Vereinsheim, der ehemaligen „unsagbar“ in der Karlstraße, versammelt hatte, kam voll auf seine Kosten. Flott und eindrucksvoll trugen Mater Heidi und Filia Katharina Gebhardt (daher die Schreibweise „MaFia“) eigene Texte vor...

Aschaffenburger für mehr Toleranz und Kreativität
vom 30.01.2008

Verein »F.u.c.K.« will politisch sein und lokale Kultur fördern

Ein »Klima der Intoleranz« wollen sie in Aschaffenburg ausgemacht haben - und sie wehren sich dagegen: Die Aktiven vom Förderverein unabhängiger creativer Künste, kurz F.u.c.K. e.V.. Im vergangenen September haben rund 20 Menschen den Verein in Aschaffenburg gegründet. Fünf Monate später hat er heute fast 600 Mitglieder (Anm.: überholt, es sind inzwischen knapp 800 Mitglieder), darunter überwiegend Künstler, Studenten und Gastronomen, aber auch Stadträte.
»Die rasante Mitgliederentwicklung hat uns selbst überrascht«, gesteht Vereinsvorsitzender Thomas Quien. »Da musste wohl ein Bedürfnis da gewesen sein«... MEHR LESEN

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